Diese Richtlinie erläutert, unter welchen Voraussetzungen eine über Morzelora aufgegebene Bestellung vor dem Versand noch geändert oder storniert werden kann und wie bereits geleistete Zahlungen in einem solchen Fall behandelt werden.
Die Möglichkeit einer freiwilligen Bestellstornierung ist vom gesetzlichen Widerrufsrecht zu unterscheiden. Verbraucherrechte, insbesondere ein bestehendes Widerrufsrecht und gesetzliche Rechte bei nicht vertragsgemäßer Leistung, bleiben davon unberührt.
1. Stornierung vor dem Versand
Wer eine Bestellung nicht mehr erhalten möchte, kann möglichst frühzeitig eine Stornierungsanfrage über die vorgesehenen Kontaktwege übermitteln.
Ob die Bestellung zu diesem Zeitpunkt noch technisch gestoppt werden kann, hängt vom aktuellen Bearbeitungsstand ab.
Typischerweise gilt:
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Solange die Bestellung noch nicht für den Versand vorbereitet wurde, kann eine Stornierung technisch noch möglich sein.
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Befindet sich die Ware bereits in der Kommissionierung, Verpackung oder Übergabe an den Versanddienst, lässt sich der Versand möglicherweise nicht mehr rechtzeitig stoppen.
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Nach erfolgter Übergabe an den Transportweg wird eine Stornierungsanfrage nicht automatisch zu einer Rückholung des Pakets.
Eine Stornierungsanfrage stellt daher keine Zusage dar, dass eine bereits laufende Versandbearbeitung noch unterbrochen werden kann.
2. Angaben für eine Stornierungsanfrage
Damit eine Anfrage einer konkreten Bestellung zugeordnet werden kann, sollten die verfügbaren Bestelldaten mitgeteilt werden.
Hilfreich sind insbesondere:
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Bestellnummer
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Name, unter dem die Bestellung aufgegeben wurde
-
E-Mail-Adresse, die beim Kauf verwendet wurde
Zusätzliche Zahlungsdaten oder vollständige Karteninformationen sind für eine gewöhnliche Stornierungsanfrage nicht erforderlich.
Kontakt:
Morzelora
802 Ryland Pike
Huntsville, AL 35811
US
E-Mail: contact@morzelora.com
Telefon: +1 (256) 324-6712
Alternativ kann die Kontaktseite genutzt werden, sofern dort ein entsprechender Kontaktweg angeboten wird.
3. Zeitpunkt der Anfrage
Bei einer gewünschten Stornierung ist der Bearbeitungsstatus der Bestellung entscheidend.
Eine früh eingehende Nachricht kann die Möglichkeit erhöhen, dass der Auftrag noch vor der Versandvorbereitung angehalten werden kann. Daraus ergibt sich jedoch kein Anspruch auf eine bestimmte interne Bearbeitungszeit.
Der Status kann sich insbesondere zwischen folgenden Phasen unterscheiden:
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Bestellung eingegangen und noch nicht für den Versand freigegeben
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interne Vorbereitung oder Verpackung begonnen
-
Versanddaten erstellt und Übergabe vorbereitet
-
Sendung bereits an einen Transportdienst übergeben
Ist die Bestellung bereits versendet, gelten ergänzend die Regelungen zum gesetzlichen Widerruf und zur Rücksendung.
4. Verhältnis zum Vertragsschluss
Eine Bestellstornierung ist auch vom Zeitpunkt des Vertragsschlusses zu unterscheiden.
Eine automatisch versandte Eingangsbestätigung bedeutet nicht zwingend, dass das Kaufangebot bereits angenommen wurde.
Wurde die Bestellung noch nicht angenommen, kann sie unter den dort beschriebenen Voraussetzungen unberücksichtigt bleiben.
Besteht bereits ein Kaufvertrag, richtet sich eine Beendigung des Vertrags dagegen nach den gesetzlichen oder wirksam vereinbarten Voraussetzungen.
5. Bereits versandte Bestellungen
Ist ein Paket bereits an den Versanddienst übergeben worden, kann der laufende Transport möglicherweise nicht mehr über eine gewöhnliche Stornierungsanfrage gestoppt werden.
Das bedeutet nicht, dass ein Verbraucher deshalb auf ein bestehendes gesetzliches Widerrufsrecht verzichten muss.
Soweit ein Widerrufsrecht besteht, kann der Verbraucher den Vertrag nach den gesetzlichen Voraussetzungen widerrufen. Die Einzelheiten zu Frist, Erklärung und Rückabwicklung befinden sich in der Widerrufsbelehrung.
Bei einer bereits unterwegs befindlichen Sendung kann die praktische Rückgabe nach Zustellung entsprechend den für die Bestellung vorgesehenen Rücksendeinformationen erfolgen.
Weitere Angaben dazu enthält die Rückgabe- und Erstattungsrichtlinie.
6. Elektronische Widerrufsmöglichkeit
Eine freiwillige Stornierungsanfrage vor dem Versand ist nicht mit der gesetzlichen elektronischen Widerrufsfunktion gleichzusetzen.
Für erfasste Fernabsatzverträge, die über eine Online-Benutzeroberfläche geschlossen wurden, besteht seit dem 19. Juni 2026 die elektronische Widerrufsmöglichkeit nach § 356a BGB.
Während der gesetzlichen Widerrufsfrist kann hierfür eine hervorgehoben zugängliche Funktion mit der Bezeichnung Vertrag widerrufen oder einer gleichbedeutenden eindeutigen Formulierung bereitgestellt werden.
Die Nutzung dieser Funktion betrifft den gesetzlichen Widerruf und ist unabhängig davon, ob eine Bestellung intern noch als „stornierbar“ gekennzeichnet ist.
7. Rückzahlung bei einer Stornierung vor dem Versand
Wurde eine bereits bezahlte Bestellung vor dem Versand wirksam aufgehoben, wird ein hierfür zurückzuzahlender Betrag grundsätzlich über das für die ursprüngliche Zahlung verwendete Zahlungsmittel abgewickelt, sofern keine zulässige andere Regelung getroffen wurde.
Nach der internen Bestätigung einer solchen Stornierung kann die Weiterleitung der Rückzahlung typischerweise innerhalb von 1–3 Arbeitstagen erfolgen.
Danach hängt die sichtbare Gutschrift unter anderem vom Zahlungsdienst, Kartennetzwerk oder kartenausgebenden Institut ab. Je nach Zahlungsweg kann die Buchung beispielsweise 10–15 Arbeitstage beanspruchen.
Diese Zeitangaben beschreiben mögliche technische Bearbeitungsabläufe und stellen keine allgemeine gesetzliche Rückzahlungsfrist dar.
Für Rückzahlungen aufgrund eines gesetzlichen Widerrufs gelten gesondert die gesetzlichen Vorgaben und die Widerrufsbelehrung.
8. Rückzahlung nach einem gesetzlichen Widerruf
Hat ein Verbraucher einen Kaufvertrag wirksam widerrufen, richtet sich die Rückabwicklung nach den gesetzlichen Vorschriften.
Dabei ist insbesondere zu unterscheiden zwischen der gesetzlichen Rückzahlungsfrist und der späteren technischen Anzeige der Gutschrift durch einen Zahlungsdienst.
Bei Waren kann die Rückzahlung unter den gesetzlichen Voraussetzungen zurückgehalten werden, bis:
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die betreffende Ware zurückerhalten wurde oder
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der Verbraucher nachweist, dass die Ware abgesendet wurde.
Maßgeblich ist der jeweils frühere Zeitpunkt, soweit keine Abholung der Ware angeboten wurde.
Die näheren Bedingungen befinden sich in der Widerrufsbelehrung und der Rückgabe- und Erstattungsrichtlinie.
9. Versandkosten bei bereits versandten Bestellungen
Eine gewöhnliche Stornierung vor dem Versand und ein gesetzlicher Widerruf nach Vertragsschluss können unterschiedliche Folgen für Versandkosten haben.
Bei einem gesetzlichen Widerruf gelten die gesetzlichen Erstattungsregeln. Dazu kann die Erstattung der Kosten der günstigsten angebotenen Standardlieferung gehören.
Zusätzliche Kosten, die ausschließlich dadurch entstanden sind, dass eine teurere Versandart als die günstigste angebotene Standardlieferung gewählt wurde, müssen nach den gesetzlichen Voraussetzungen nicht erstattet werden.
Bei freiwilligen Leistungen außerhalb des gesetzlichen Widerrufsrechts richten sich Versand- und Erstattungskosten nach den für den jeweiligen Fall mitgeteilten Bedingungen.
10. Wenn eine Bestellung noch nicht angenommen wurde
Vor Zustandekommen eines Kaufvertrags kann eine Bestellung aus sachlichen Gründen nicht angenommen werden.
Dazu können beispielsweise Situationen gehören, in denen:
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die bestellte Ware tatsächlich nicht verfügbar ist
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eine Zahlung nicht autorisiert oder abgeschlossen werden kann
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eine Lieferadresse außerhalb des angebotenen Liefergebiets liegt
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ein offensichtlicher Preis- oder Produktdatenfehler vorliegt
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konkrete Anhaltspunkte für Missbrauch oder eine betrügerische Transaktion bestehen
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rechtliche oder technische Umstände die Durchführung der Bestellung verhindern
Eine Zahlungsautorisierung oder vorübergehende Reservierung eines Betrags bedeutet nicht für sich allein, dass ein Vertrag bereits zustande gekommen ist.
11. Behandlung bereits gezahlter Beträge bei Nichtannahme
Kommt kein Vertrag zustande, obwohl ein Betrag bereits belastet oder eingezogen wurde, ist dieser Zahlungsbetrag entsprechend dem zugrunde liegenden Zahlungsvorgang zurückzuführen.
Bei einer bloßen Kartenautorisierung kann es stattdessen dazu kommen, dass eine Reservierung aufgehoben wird, ohne dass zuvor eine endgültige Belastung erfolgt ist.
Wie schnell der Betrag anschließend wieder verfügbar erscheint, hängt auch vom beteiligten Zahlungsdienst oder kartenausgebenden Institut ab.
Weitere Informationen zu Zahlungsabläufen enthält die Zahlungsrichtlinie.
12. Beendigung nach bereits erfolgtem Vertragsschluss
Ist ein Kaufvertrag bereits zustande gekommen, reicht ein allgemeiner interner Grund nicht automatisch aus, um den Vertrag einseitig aufzuheben.
Eine Beendigung auf Seiten von Morzelora kommt nur in Betracht, soweit hierfür im konkreten Fall eine gesetzliche oder wirksam vereinbarte Grundlage besteht.
Dies kann je nach Sachverhalt beispielsweise relevant sein bei:
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endgültiger rechtlicher oder tatsächlicher Unmöglichkeit der Leistung
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einem nach den gesetzlichen Voraussetzungen bestehenden Rücktrittsrecht
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einer wirksamen Aufhebung im Einvernehmen mit dem Kunden
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sonstigen Fällen, in denen das anwendbare Recht eine Beendigung ermöglicht
Ein Lieferengpass, eine interne Prozessänderung oder ein allgemeiner Hinweis auf außergewöhnliche Umstände begründet für sich genommen nicht automatisch ein uneingeschränktes Stornierungsrecht nach Vertragsschluss.
13. Auffällige oder missbräuchliche Bestellungen
Bei konkreten Anhaltspunkten für Zahlungsbetrug, missbräuchliche Nutzung oder andere sicherheitsrelevante Vorgänge kann eine Bestellung vor ihrer Annahme geprüft und gegebenenfalls nicht angenommen werden.
Mögliche Anhaltspunkte können sich beispielsweise aus einer fehlgeschlagenen Zahlungsautorisierung, widersprüchlichen Bestellinformationen oder technisch auffälligen Vorgängen ergeben.
Eine solche Prüfung bedeutet nicht automatisch, dass eine Person betrügerisch gehandelt hat.
Soweit personenbezogene Daten im Rahmen von Sicherheits- oder Risikoprüfungen verarbeitet werden, gelten ergänzend die Angaben in der Datenschutzerklärung.
14. Teilstornierung
Soll nur ein Teil einer Bestellung storniert werden, kann eine entsprechende Anfrage gestellt werden, solange die betroffenen Artikel technisch noch aus dem Versandprozess herausgenommen werden können.
Eine Teilstornierung kann Auswirkungen auf den ursprünglichen Bestellwert haben. Dies kann insbesondere relevant sein, wenn Versandkosten oder andere Bedingungen vom Bestellwert abhängen.
Ob eine teilweise Änderung noch vorgenommen werden kann, richtet sich nach dem Bearbeitungsstand und den für die Bestellung geltenden Bedingungen.
15. Änderung statt Stornierung
Änderungen an bereits übermittelten Bestellungen sind nicht in jeder Bearbeitungsphase möglich.
Dies betrifft beispielsweise:
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Austausch eines Artikels
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Änderung von Menge oder Variante
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Anpassung der Lieferanschrift
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Änderung anderer Bestelldaten
Ist eine technische Änderung nicht mehr möglich, kann abhängig vom Status eine Stornierung und neue Bestellung oder nach Versand eine Rückgabe in Betracht kommen.
Bei einer fehlerhaften Lieferanschrift sollte möglichst früh die Kontaktseite genutzt werden.
16. Gesetzliche Verbraucherrechte
Diese Richtlinie beschreibt in erster Linie die organisatorische Möglichkeit, einen Auftrag vor oder während der Bearbeitung zu stoppen.
Sie schränkt gesetzliche Verbraucherrechte nicht ein.
Insbesondere bleiben, soweit die jeweiligen Voraussetzungen vorliegen:
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das gesetzliche Widerrufsrecht
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gesetzliche Rechte bei mangelhaften Waren
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Rechte bei verspäteter oder ausbleibender Lieferung
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sonstige zwingende Verbraucherrechte
von einer freiwilligen Stornierungsregelung unberührt.
Weitere Informationen zum Widerrufsrecht befinden sich in der Widerrufsbelehrung.
17. Kontakt
Bei Fragen zur Stornierung oder zum Status einer Bestellung können folgende Kontaktmöglichkeiten genutzt werden:
Morzelora
802 Ryland Pike
Huntsville, AL 35811
US
E-Mail: contact@morzelora.com
Telefon: +1 (256) 324-6712